Klein, aber fein – Mini von BMW

In der Kategorie Kleinwagen kommt man um die Top-Marke Mini nicht herum. Sie steht für ein Fahrzeugmodell, das über die Jahrzehnte hinweg niemals an Charme und Faszination verloren hat und speziell in den letzten Jahren auf innovative Weise weiterentwickelt wurde.

Der Werdegang von Mini

Geht es um den Begriff Mini, dann sollte man zwischen der zur BMW Group gehörenden Automarke an sich sowie dem damit assoziierten Automodell (vor und nach der Übernahme durch den deutschen Konzern) differenzieren. Von 1959 bis zum Millennium stellte der Mini Cooper ein eigenständiges Automodell dar. Der PKW aus England geht ursprünglich auf die Austin Motor Company zurück, wurde aber im Laufe seiner Erfolgsgeschichte noch von vielen anderen – darunter die Morris Motor Company und Rover – auf den Markt gebracht. Die so charakteristische Bauform sowie die geringe Länge von knapp drei Metern sind auf die Tatsache zurückzuführen, dass man den Frontmotor quer einbaute und kleine Räder einsetzte. Man wollte aufgrund der wirtschaftlichen Lage einen Kleinwagen bereitstellen, der nur wenig Kraftstoff verbrauchte und außerdem geringe Produktionskosten mit sich brachte. Von Birmingham aus eroberte der Kleinstwagen vier Jahrzehnte lang quasi im unveränderten Zustand die Welt. Es war zu der Zeit das meistverkaufte Automodell aus Großbritannien. Mehr als fünf Millionen PKWs wurden produziert. Der Begriff Mini Cooper, der teilweise immer noch verwendet wird, ist auf den Motor- und Tuning-Experten John Cooper zurückzuführen, der an der Fahrzeugentwicklung maßgeblich beteiligt war. Seit 2001 gehört die Marke zu BMW, wobei die Fertigung weiterhin am (modernisierten) Originalstandort erfolgt. Der Kleinwagen aus England wurde von dem deutschen Giganten neu aufgelegt und erlebte damit einen wahren Boom.

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Mini Cooper Countryman

Fahrspaß und Innovation im Miniatur-Format

Der MINI ist seit 2001 in 16 Modellen zu haben, die alle im Kleinwagensegment zu Hause sind und den alten Charme mit modernster Technik à la BWM verbinden. Dem originalgetreuen Mini One mit Hatchback-Look und drei Türen in erster, zweiter und dritter Generation schließen sich der Cabrio – Cooper S – und der Coupé mit seiner hohen Geschwindigkeit an, beide mit einem sportlichen Design und hoher Leistungsfähigkeit. Mit dem Countryman brachte man unlängst den ersten fünftürigen SUV-Kleinwagen der Produktserie auf den Markt. Ihm ähnelt der Paceman, ein SUC. Der Clubman ist eine Kombi-Variante mit elegantem Stil (an Shooting Brake orientiert) und außergewöhnlichem Türenkonzept. Auch Zweisitzer-Modelle vom Typ Roadster sind erhältlich. Je nach Modelltyp variieren die technischen Spezifikationen und die Designmerkmale. Kennzeichnend sind z. B. die zweitönige Farbgebung und das Fahrercockpit mit seiner runden Linienführung. Speziell bei den Fahrerinnen sind MINI-Autos sehr beliebt.

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